Was macht eigentlich Baby Melancholie?

Das schönste ist, wenn man sich trotz seiner schon längst überschrittenen Volljährigkeit manchmal wie ein Schulkind fühlen darf. Und das ist einfacher als gedacht.

Man isst nicht in der Mensa, sondern nimmt sich ein Schulbrot mit. Das man dann in der großen Pause isst. Schön eingepackt in einer Brotdose, und man kann seinen Sitznachbarn Apfelstückchen anbieten. Geschälte natürlich. Und man geht nach der Uni nicht zum Bauch-Beine-Po, sondern man hat Sport. Dafür nimmt man seinen Turnbeutel schon mit in die Uni. Und wenn das Feeling ganz groß sein soll, vergisst man ihn auch mal obligatorisch im Klassenraum, nicht im Hörsaal. Und anschließend muss man nicht „noch was lesen“, sondern Hausaufgaben machen. Und sowieso: die nächste Klausurenphase heißt Klassenarbeitswoche. Und es wird geübt, nicht gelernt.

So einfach ist das. Alles eine Frage der Vokabeln.

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