Unverhältnismäßigkeit des Tages

Uns ist eine kleine, hübsche, süße Katze zugelaufen. Also viel mehr läuft sie schon seit Tagen im Innenhof rum und keiner weiß, wem sie gehört. Nach kurzem Beraten mit den Nachbarn, haben wir dann die Feuerwehr gerufen. Die soll sie abholen und ins Tierheim bringen, vlt vermisst ihr Besitzer sie ja schon.

Dann warten wir also etwa 20 Minuten. Und dann wirds skurril.

Vor unserem Haus hält plötzlich ein so großeer Feuerwehrwagen, wie ich ihn in meinem Leben noch nicht gesehen habe. Mit ausfahrbarer Leiter und so breit, dass er kaum durch unsere Straße passt. Er blockiert die ganze Straße. Wir stehen am Fenster und können nicht mehr vor Lachen. Oder wir weinen, weil Dummheit manchmal auch wehtun kann.

So einer. Genau so einer stand vor unserer Tür. Ich mache das Fenster auf und lache und lache und lache und kann den netten Feuerwehrmann, der da in seinem Gefährt von Feuerwehrauto sitzt, nicht angucken. Er dreht das Fenster runter und fragt, ob er hier richtig bei der zugelaufenen Katze ist. Ich frage ihn, ob ich hier richtig bei den Schildbürgern bin. Aber nein, selbst so eine Dummheit hätten die sich nciht erlaubt.

Und dann kommt wieder der Grund, warum ich die Stadt, in der ich lebe, doch recht gerne habe. Der Feuerwehrmann kommt rein und holt das Kätzchen mit einem klitzekleinen Körbchen ab. Und dann plaudert er noch ein halbe Stunde mit uns und fachsimpelt über die Rasse der Katze.

Naja, wenigstens sind sie nicht mit dem Hubschrauber gekommen.

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