Das Problem

Momentan spielt sich mein Leben zwischen weißen Bücherregalen und auf grünem Teppich ab. Den lieben langen Tag mache ich nichts anderes, als meinen Kopf zwischen schwarzbedruckte Seiten zu stecken und dann und wann auch etwas davon aufzuschreiben. Zwischendurch denke ich auch ein bisschen nach. Dann hole ich mir das nächste Buch und das Spiel beginnt von vorne. Und nun zum Problem an der ganzen Sache: Ich würde mich jetzt wahnsinnig gerne ins Bettchen legen und ein bisschen lesen. Also so lesen wie in entspannen. Lesen wie in „endlich mal wieder richtig Zeit fürs Lesen haben“. Oder wie in „Lange kein gutes Buch mehr gelesen“. Aber in diesen Tagen ist Lesen sowas von ungleich Entspannung. Und ich mache den ganzen Tag nichts anderes, als gute Bücher zu lesen. Und ich nehme mir ja quasi jeden Tag 8 Stunden Zeit fürs Lesen. Mein Gehirn kriegt diesen Umstand aber nicht so ganz hin. Mein Gehirn denkt immer noch, dass Lesen jetzt die reinste Entspannung bedeuten würde, aber begreift nicht, dass es sich gleichzeitig an Information und Wörtern übergeben würde.
So, da ist also, etwas wirr, mein Dilemma. Ich möchte lesen, um mich vom Lesen zu entspannen.

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