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Aus dem Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, erste Anlaufstelle eines jeden Germanisten für den groben Überblick seiner Literaturinterpretation.

„Weit verbreitet ist die Ansicht, dass Spiegel getrübt und sogar durchlöchert werden können, wenn menstruierende Frauen hineinstarren. […] Der Grund dieser seltsamen Anschauung ist, dass man die Menstruation als eine Absonderung schlechter und verdorbener Körpersäfte ansah. Diese Körpersäfte sollten das Blut dick und schwars machen und eine Art Blutdunst erzeugen, der wegen seiner Leichtigkeit nach oben zu den höchsten Körperstellen steigt und aus den Augen wie aus Glasfenstern als Lebensgeist, Dunst oder Emanation ausströmt. Trifft nun ein solcher Blutdunst die Oberfläche eines Spiegels, so verdichtet er sich auf ihm, frisst ihn an und zerstört ihn.“

Probier ich demnächst aus.

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