Fußnoten

Es gitb Hausarbeiten, die schreibt man gerne. Es gibt Hausarbeiten, die schreibt man ungerne. Und es gibt Hausarbeiten, die sind ein wochenlanger Kampf, eine Qual für Schreiber und letztlich auch Leser.

Bei dieser Art von Hausarbeit frage ich mich jedes Mal aufs Neue, ob ich nicht einfach mal eine Fußnote vergewaltigen könnte. Ich habe mir schon die wildesten Sachen ausgemalt, mit denen ich eine Fußnote füllen könnte. Statt Literaturverweis natürlich. Von „Fick dich, Hausarbeit!“ über lustige Internetlinks bis hin zu einem schlichten „klfshdöioethjboäie“ war schon alles dabei.

Ja. Falls ich unrealistischerweise irgendwann in meinem Leben in der Position sein werde, meine Kreativität in Fußnoten ausleben zu können, werde ich alle meine Fußnotenvergewaltigungstheorien in die Tat umsetzen.

Die Harmonistin in mir.

Seit Beginn meines Studiums der Germanistik gelte ich für einen gewissen Teil der riesigen Familie als „Harmonistik“-Studenten. Ich bin also diejenige, die drei Jahre lang Harmonika spielen lernt. Auf Bachelor. Und da sowieso kein Mensch weiß, warum ich Germanistik studiere und Harmonistik zudem wahrscheinlich auch nicht viel brotloser wäre, lasse ich das einfach so stehen.Denn eigentlich ist das gar nicht so weit hergeholt. Ich bin denkbar unmusikalisch, aber hege schon ewig die Romantik, irgendwann in meinem Leben professionell Tambourin oder Mundharmonika spielen zu können. Und jetzt, wo ich mich gerade im Infruset-Exzess befinde, habe ich beschlossen, dass ich nächstes Jahr Mundharmonika lernen werde.
Ich brauche also eine Anfänger-Mundharmonika! Tips anyone?

Und wenn ich dann im April Teil einer neuen WG werde, kann ich mich direkt unbeliebt machen. Juhu!

E la fama?

Heute hatte ich meine erste Buch-Signatur-Session. Ich habe nämlich zusammen mit zwei anderen Menschen ein Büchlein konzipiert und bin Herausgeberin, nicht Schreiberin. Nein, nein. Aber, oh ja, Herausgeberin und Ideengeberin und Rechercheuse und so. Das Buch gibt es leider nicht käuflich zu erwerben, sonst hätte ich es hier wahrscheinlich dann doch, trotz aller Anonymität, angepriesen.

Und wie ich da saß und die 100 Bücher signierte, mir eine nette Widmung überlegte, stellte ich mir vor, statt in einem Büro, in einem alten, schäbigen Buchladen zu sitzen. An einem alten Pult, hinter, vor, neben und unter mir tausend Bücher. Alte und neue, ganz viel gelbes Reclam und auch ein bisschen Schund. Da würde ich sitzen und mein eigenes Buch signieren, das ich diesmal nicht nur herausgegeben und gestaltet hätte, sondern auch vollends selbst geschrieben. Das wäre fein, dachte ich. So mit Menschen, die am Pult stehen und „Für Peter“ hineingeschrieben haben möchten und dann mein Buch für 8,95 erwerben würden. So spinnte ich meine Träume weiter, in der kurzen Zeit der 100 signierten Bücher, und landete sogar auf einer überlaufenen Buchmesse, wo ich saß und vorlas. Mit einem Tisch-Micro, einem Glas stillem Wasser und ein paar Gästen in einem großen Tagungssaal.

So war das, in meinem kleinen Köpfchen, als ich heute mein erstes Buch signierte. Oh, the fame! Tihi.

Nur ein Witz

One night President Obama and his wife Michelle decided to do something out of routine and go for a casual dinner at a restaurant that wasn’t too luxurious. When they were seated, the owner of the restaurant asked the President’s secret service if he could please speak to the First Lady in private. They obliged and Michelle had a conversation with the owner. Following this conversation President Obama asked Michelle, why was he so interested in talking to you. She mentioned that in her teenage years, he had been madly in love with her. President Obama then said, ”so if you had married him, you would now be the owner of this lovely restaurant”, to which Michelle responded, ”no, if I had married him, he would now be the President.”

Oh, jetzt fängt sie wieder an mit Gender und Frauen und Gleichberechtigung und so. Aber Nein, Freunde, beruhigt euch! Es ist doch einfach nur eine Anekdote und gleichzeitig ein längerer Text, der diese grauenvolle Leere hier füllen sollte und gleichzeitig auf einen schönen (leider schwedischen) Blog aufmerksam machen wollte.

Adieu mit Ö!